zweisprech.de http://zweisprech.de Leben und Arbeiten im Web Zwei. CC lizenziert. Kommerzielle Nutzung, auch in werbefinanzierten Angeboten, ausdrücklich verboten. de 40 Ich weiß, wo Du gestern Mittag getwittert hast http://zweisprech.de/weblog/221 http://zweisprech.de/weblog/221 <p>Unser aller Lieblingsdienst Twitter bietet seit Ende letzter Woche die Möglichkeit, <a href="http://blog.twitter.com/2009/11/think-globally-tweet-locally.html">einem Tweet die aktuelle geografische Position mitzugeben</a>. Immerhin muss man das erst in seinen Profil-Einstellungen explizit aktivieren:</p> <p><img src="http://zweisprech.de/images/zweisprech/twitter-location-2.png" class="img-center" alt="screenshot" /></p> <p>Hat man das aktiviert, können Twitter-Clients über dessen <span class="caps">API</span> die mitgelieferten Geodaten auslesen und ausgeben. Derzeit können das <strong>nur</strong> Clients über die <span class="caps">API</span>, auf der Twitter-Website ist die Information nicht nutzbar.</p> <p>Ein Twitter-Client, der diese Funktion schon drauf hat, ist der iPhone-Client <a href="http://birdfeedapp.com/">Birdfeed</a>. Ein »Tatsch« und man bekommt auf einer wunderschönen Google-Karte angezeigt, wo sich der twitternde Gesell gerade aufhält:</p> <p><img src="http://zweisprech.de/images/zweisprech/twitter-location-1.jpg" class="img-noborder" alt="screenshot" /></p> <p>Hübsch. In diesen Zeiten ist »Location awareness« das ganz heiße Dingen in den zwonulligen Diensten. Twitter kann das nun auch. Dabei <a href="http://actionblog.org/the-location-hype/">gilt doch</a>:</p> <blockquote> <p>»[...] everyone hopes that we like to know where they are just at the moment. We don’t.«</p> </blockquote> <p>Wir sind ja nicht in Unterschichten-Medien, es liegt auf der Hand, dass man mit dem automatischen Kundtun dieser Information eher vorsichtig sein sollte. In den vielfältigen sozialen Interaktionsdickichten des beruflichen und privaten Alltags könnte eine Diskrepanz zwischen einer mündlich kommunizierten Ortsangabe und derjenigen des Twitter-API für Verwerfungen sorgen, die den »Mehrwert« des Twitter-Spiel-Faktors deutlich übersteigen…</p> Mon, 23 Nov 2009 10:17:47 GMT Ralf G. twitter location hyperlocal Twittertim.es: Das Alte ist wohl doch noch neu http://zweisprech.de/weblog/220 http://zweisprech.de/weblog/220 <p><a href="http://twittertim.es/">»The Twitter Times«</a> ist ein Webdienst, der, nach einer vorherigen Autorisierung durch den eigenen Twitter-Account, die gerade verlinkten Sites und Artikel als &#8211; und jetzt kommt´s &#8211; personalisierte Zeitung(!) anordnet.</p> <p><img src="http://zweisprech.de/images/zweisprech/twittertimes.jpg" class="img-noborder" alt="screenshot" /></p> <p>Warum »kommt es jetzt«? Allenthalben wird das Ende der zwanghaften Informationsverpackungsform »Zeitung« gefeiert zu Gunsten der Freiheit, sich seinen eigenen Informationscocktail aus den »small pieces loosely joined« im Netz zusammen zu stellen. Und am Ende wird das, was dabei heraus kommt, wieder in Form einer »Zeitung« konsumiert.</p> <p>Also, ich sehe da einen Widerspruch. Ist die gute alte Zeitung am Ende doch nicht nur ein überkommenes Transportmedium, sondern möchte der Mensch an sich seinen Informationscocktail von irgend jemandem zusammen gestellt bekommen? Nur dass das nun nicht mehr eine Redaktion nach wie auch immer gearteten Kriterien macht, sondern die Twitter-Kontakte.</p> Tue, 17 Nov 2009 08:16:46 GMT Ralf G. twitter twittertimes zeitung journalismus Blaue und rote Pillen http://zweisprech.de/weblog/219 http://zweisprech.de/weblog/219 <p>Chris Messina sieht in <a href="http://factoryjoe.com/blog/2009/11/16/the-death-of-the-url/">»The death of the <span class="caps">URL</span>«</a> den Tod der <span class="caps">URL</span>-Leiste als Werkzeug der Freiheit der Wahl im Web am Horizont erscheinen:</p> <blockquote> <p>»[...] I see signs that the essential freedoms of the web are being undermined by a cadre of companies through the introduction of new technologies and interfaces that, combined, may spell the death of the <span class="caps">URL</span>.«</p> </blockquote> <p>Zur Unterstützung dieser These führt Messina dann eine Web-TV-Oberfläche, das iPhone, Facebook und eine Login-Form mit Buttons an. Und die »Top Sites« des Safari. Also alles, wo man mit der Begründung, das Eintippen von URLs sei einfach zu kompliziert und fehleranfällig, bunte Knöpfchen klickt statt die Adresse selbst zu tippen.</p> <p>Das erinnert mich an die »Browserkriege« des letzten Jahrhunderts, wo sich Kartellbehörden mit den im Browser serienmäßig mitgelieferten Startseite und den vorgefüllten Bookmarks-/Favoriten-Ordnern beschäftigten, weil der dumme User etwas zum Anklicken und »Starten« haben soll und dadurch schon in eine gewisse Richtung gesteuert werden soll.</p> <p>Messina zum Schluss: »Whether this threat is real or imagined, it’s one that I believe bears inspection.« Ich würde eher zu »imagined« tendieren. Das Problem ist weniger, dass irgendwer einen Zwang ausübt, sich nur noch in den »geordneten Welten« des sauberen Geld-Verdien-Web zu bewegen, sondern die Tendenz breiter Massen, statt »Online zu sein« lieber »in Facebook zu gehen«.</p> Tue, 17 Nov 2009 08:03:29 GMT Ralf G. url freiheit web2.0 Den »Kampf« um das Web... http://zweisprech.de/weblog/218 http://zweisprech.de/weblog/218 <p>... sieht &#8220;Tim O´Reilly in seinem Artikel <a href="http://radar.oreilly.com/2009/11/the-war-for-the-web.html">»The War For the Web«</a> herauf ziehen (Zitat):</p> <blockquote> <p>»We&#8217;re heading into a war for control of the web. And in the end, it&#8217;s more than that, it&#8217;s a war against the web as an interoperable platform. Instead, we&#8217;re facing the prospect of Facebook as the platform, Apple as the platform, Google as the platform, Amazon as the platform, where big companies slug it out until one is king of the hill.«</p> </blockquote> <p>Indikator: Ein »Bug« in Facebook, der sich in nicht mehr klickbaren Links in Facebook-Updates manifestierte. O´Reilly sieht die Zeiten der mittleren 90er wieder heraufziehen, als &#8211; die Älteren werden sich dunkel erinnern &#8211; Dienste wie CompuServe oder <span class="caps">AOL</span> abgeschlossene »Online-Welten« bildeten, an deren Ausgänge ins große böse Internet Warnschilder aufleuchteten.</p> <p>Man darf prognostizieren, dass dieser Text in den nächsten Tagen ein reichhaltiges Echo auslösen wird. Dabei wäre die Lösung ganz einfach: Man lässt sich einfach nicht in »Datenknäste« wie Facebook einsperren. Oder, wie Tim O´Reilly schreibt:</p> <blockquote> <p>»And it&#8217;s time for developers to take a stand. If you don&#8217;t want a repeat of the PC era, place your bets now on open systems. Don&#8217;t wait till it&#8217;s too late.«</p> </blockquote> Mon, 16 Nov 2009 18:32:24 GMT Ralf G. web2.0 facebook internet Wer das liest... http://zweisprech.de/weblog/216 http://zweisprech.de/weblog/216 <p>... hat einen aktualisierten <span class="caps">DNS</span> zur Verfügung. Guten Tag, wir, also ich, sind wieder da, auf neuer technischer Basis.</p> <p>Pardon für das Aktualisieren der alten Einträge bei der Feed-Umstellung, aber ging nicht anders.</p> <p>Desweiteren habe ich mich beim Umstieg von den alten Kommentaren getrennt und möchte hier &#8211; ist ja schließlich ein »Zwo-Null-Blog« im weitesten Sinne &#8211; mal das Kommentarsystem von <a href="http://disqus.com/">disqus</a> ausprobieren. Ich bitte um Nachsicht für das damit einhergehende spurlose Verschwinden ins Nichts der alten Kommentare.</p> <p>Also dann, auf ein Neues.</p> Fri, 13 Nov 2009 16:45:29 GMT Ralf G. zweisprech Aus der Twitterpraxis: Zwangsöffentlich gemachte Replys filtern http://zweisprech.de/weblog/215 http://zweisprech.de/weblog/215 <p>»Zwangs-öffentliche« Replys an jemanden, den andere nicht »followen«, für alle mit ».@« zu erzwingen, ist das digitale Gegenstück zum lautstarken Telefongespräch im vollbesetzten Großraumwagen: Nervig und impertinent. Wen interessiert halbe Kommunikation, wenn man die Gegenstelle (a) nicht hört oder gar (b) nicht hören will als bewussten Akt persönlichen Nicht-Erfassens?</p> <p>Abhilfe:</p> <p>Für <a href="http://iconfactory.com/software/twitterrific">Twitterrific</a> im Terminal eintippen:</p> <p><i>defaults write com.iconfactory.Twitterrific tweetTextFilter -string &#8221;.@&#8221;</i></p> <p>Für den neuen Lieblingslieblings <a href="http://www.atebits.com/tweetie-mac/">Tweetie</a> besorgt man sich zunächst <a href="http://atebits.posterous.com/test-filtering-in-tweetie-for-mac">jenen brandheißen inoffiziellen gefährlichen Insiderbuild</a> und tippt dann ins Terminal:</p> <p><i>defaults write com.atebits.tweetie-mac filterTerms -array-add &#8221;.@&#8221;</i></p> <p>Nach dem Tweetie-Neustart verschwindet die Zwangsbeglückung, es ist Ruhe im Großraumwagen.</p> Fri, 17 Jul 2009 09:20:32 GMT Ralf G. twitter mac Gleichschaltung 2.0, oder: Chrome OS http://zweisprech.de/weblog/214 http://zweisprech.de/weblog/214 <p><a href="http://rivva.de/about/http://googleblog.blogspot.com/2009/07/introducing-google-chrome-os.html"><img src="http://www.zweisprech.de/images/zweisprech/56.jpg" class="img-noborder" alt="Screenshot" /></a></p> <p>[Bild: <a href="http://rivva.de/about/http://googleblog.blogspot.com/2009/07/introducing-google-chrome-os.html">Rivva-Screenshot mit Reaktionen</a>, etwa auf 1/30 verkürzt]</p> <p><a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/07/introducing-google-chrome-os.html">Google verkündet Vaporware</a>, die in mehr als einem Jahr(!) vielleicht verfügbar ist, und fast die gesamte so genannte neue, ach so freie, von den Fesseln der unflexiblen überkommenen alten Medien befreite »Web-Zwo-Szene« funktioniert allerbestens in Googles Sinne als gigantische dezentrale PR-Maschine. Wie immer gefallen sich »die Experten« in der Rolle des Lehnstuhl-Strategens &#8211; »Was wird Google wohl wollen, bla bla, yadda yadda, und oh, diese Implikationen auf den Desktop-Markt, blah« &#8211; und zerbrechen sich überflüssigerweise öffentlich anderer Leute Kopf.</p> <p><a href="http://the.taoofmac.com/space/links/2009/07/08/2120#introducing-the-google-chrome-os">Dabei gilt doch</a>:</p> <blockquote> <p>»[...] issuing a press release a year before launch was never a good omen for any product.«</p> </blockquote> <p>Und einer, <strong>ein einziger Beitrag</strong>, stellt die Frage, die in Sachen »Google OS« offensichtlich ist und auf der Hand liegt:</p> <p><a href="http://news.cnet.com/8301-17939_109-10282312-2.html">»What will Google&#8217;s Chrome OS watch you do?«</a></p> <p>[Update] Und <a href="http://www.theregister.co.uk/2009/07/09/dzuiba_google_chrome_redux/">bei den Geiern von TheReg macht sich Ted Dziuba über die bloggenden Super-Tech-Experten mit ihren messerscharfen Analysen lustig</a>:</p> <blockquote> <p>»The pundits are losing their shit all over again, which is fairly impressive, because multiple Googasms from a single product are very rare. Last year, I highlighted the glorious incompetence of writers who fancy themselves tech journalists. Much in the way that everybody who saw Sideways is now an expert on wine, the tragedy of blogging is that anybody with a laptop and a Gmail account is an expert on technology.«</p> </blockquote> Thu, 09 Jul 2009 06:29:04 GMT Ralf G. google chromeos Weil wir so zwonullig sind... http://zweisprech.de/weblog/213 http://zweisprech.de/weblog/213 <p>...gibt es dieses kleine ebenso formidable wie mitunter sparsam aktualisierte (hey, das ist kein »Profiblogger-Blog«, ich muss nicht vier Blogposts zu 19,98 pro Arbeitswoche abliefern, sondern ich schreibe wenn ich meine es ist etwas zu schreiben ;)) Blog zur Verbreitung der zwonulligen Wahrheit nun auch in Twitter:</p> <p><a href="http://twitter.com/zweisprech">twitter.com/zweisprech</a></p> <p>Gedacht so als <span class="caps">RSS</span>-Ersatz oder -Ergänzung. Ich möchte etwas mit »von-Blog-ins-Twitta-Technologien« spielen, mal schauen was da sinnvoll (oder auch nicht) ist.</p> Wed, 17 Jun 2009 10:23:32 GMT Ralf G. zweisprech twitter Amtlich: Opera Unite ist böse http://zweisprech.de/weblog/212 http://zweisprech.de/weblog/212 <p>Ich zitiere mich ausnahmsweise mal selbst, <a href="http://www.zweisprech.de/weblog/operas-naechstes-grosses-ding-opera-unite-ein-webserver-im-browser">gestern schrieb ich</a>:</p> <blockquote> <p>» Sofern man noch keinen »bösen« (ist er bestimmt, wartet nur ein paar Tage, die üblichen Verdächtigen werden etwas Böses finden ;)) Opera-Account hat [...]«</p> </blockquote> <p>Und, was sage ich, auf die vom steten Fluss der Worte einem Mühlstein gleich ewig rotierende Dauerproblematisiermaschine Blogosphäre ist Verlass, selbstverständlich ist das alles »alter Käse«, böse, nur halbherzig implementiert, zu unfrei und sowieso überhaupt nix Neues. ;) Lest einfach:</p> <p><a href="http://factoryjoe.com/blog/2009/06/16/thoughts-on-opera-unite/">Factory Joe: »Thoughts on Opera Unite«</a></p> Wed, 17 Jun 2009 09:06:01 GMT Ralf G. opera operaunite blogosphere Operas nächstes großes Ding: Opera Unite. Ein Webserver im Browser. http://zweisprech.de/weblog/211 http://zweisprech.de/weblog/211 <p><a href="http://unite.opera.com/"><img src="http://www.zweisprech.de/images/zweisprech/52.jpg" width="320" height="235" class="img-noborder" /></a></p> <p>Opera hat sich seit ein paar Tagen mit <a href="http://www.opera.com/freedom/">einer Aura des Geheimnisvollen</a> umgeben, kündigte sogar an, heute das Web revolutionieren zu wollen. Und heraus kam &#8211; (übrigens tatsächlich von <a href="http://asserttrue.blogspot.com/2009/06/heres-what-opera-is-about-to-unveil.html">einem Blogger korrekt vorhergesagt</a>) &#8211; <a href="http://dev.opera.com/articles/view/an-introduction-to-opera-unite/">Opera Unite</a>:</p> <blockquote> <p>»So what is Opera Unite? In a nutshell, Opera Unite is a collaborative technology that uses a compact server inside the Opera desktop browser to share data and services. You can write applications — in the form of Opera Unite Services — that use this server to serve content to other Web users.«</p> </blockquote> <p>Also ein weiterer Weg zu Chatten, »Sharen« und all dem üblichen Zwo-Null-Zeugs. ;)</p> <p>Man <a href="http://dev.opera.com/articles/view/an-introduction-to-opera-unite/">installiert sich die neue Beta 10 des Opera, wie in der englischsprachigen Einführung beschrieben und auch etwa in der Mitte des Texts verlinkt</a>, richtet sich bei Opera einen Account ein (ich denke, der wird so eine Art »DynDNS-Funktionalität« bereit stellen, damit der Unite-Server vom Dial-Up-Zugang auch erreichbar ist), und kann dann anfangen das übliche Zeug zu »sharen«.</p> <p>Dazu besuche man <a href="http://unite.opera.com/">unite.opera.com</a> und installiere sich eine der unten auf der Seite aufgelisteten Komponenten:</p> <p><img src="http://www.zweisprech.de/images/zweisprech/53.jpg" width="320" height="242" class="img-noborder" /></p> <p>Die <a href="http://unite.opera.com/service/182/">»Lounge«</a> z.B., denn wir wollen schließlich immer und über alle Kanäle kommunizieren, gemäß dem Peter-Fox-Motto »jeder hat nen Hund aber keinen zum Reden«.</p> <p><img src="http://www.zweisprech.de/images/zweisprech/54.jpg" width="320" height="248" class="img-center" /></p> <p>An der Seite im Opera gibt es einen eigenen Button, der einen »Tab« öffnet, wo man den Unite-Server starten kann. Sofern man noch keinen »bösen« (ist er bestimmt, wartet nur ein paar Tage, die üblichen Verdächtigen werden etwas Böses finden ;)) Opera-Account hat, muss man selbigen nun erstellen:</p> <p><img src="http://www.zweisprech.de/images/zweisprech/55.jpg" width="500" height="339" class="img-center" /></p> <p>Wenn man das hinter sich gebracht hat, startet der Server und man ist unter seiner schönen neuen Unite-Adresse im Web zu finden, so wie der Schreiber dieses selten aber dann formidabel mehrwertig operierenden Blogs: <a href="http://unitedwestand.zweisprech.operaunite.com/">unitedwestand.zweisprech.operaunite.com</a></p> <p>Und nun?</p> <p>Mal schauen, was man damit anstellen kann und wie die bloggende und twitternde Rezeptions- und Verwertungsmaschine den Dienst annimmt.</p> <p>Einige Links (wird noch ergänzt, ist ja noch alles taufrisch):</p> <ul> <li><a href="http://unite.opera.com/">Opera Unite</a></li> <li><a href="http://dev.opera.com/articles/unite/">Entwicklerseiten</a></li> <li><a href="http://dev.opera.com/articles/view/an-introduction-to-opera-unite/">Einführung</a></li> <li>Download <a href="http://snapshot.opera.com/mac/o100s_6510.dmg">Mac</a>, <a href="http://snapshot.opera.com/unix/10-unite/">Linux</a>, <a href="http://snapshot.opera.com/windows/o100s_1589.exe">dieses sterbende verwanzte System mit den Fenstern</a></li> <li><a href="http://labs.opera.com/news/2009/06/16/">Opera Labs: »Taking the Web into our own hands, one computer at a time«</a></li> <li><a href="http://factoryjoe.com/blog/2009/06/16/thoughts-on-opera-unite/">Factory Joe: »Thoughts on Opera Unite«</a></li> </ul> Tue, 16 Jun 2009 07:28:58 GMT Ralf G. opera operaunite dev Wolfram Alpha http://zweisprech.de/weblog/210 http://zweisprech.de/weblog/210 <p><a href="http://www59.wolframalpha.com/input/?i=what+is+the+meaning+of+life%3F"><img src="http://www.zweisprech.de/images/zweisprech/49.jpg" alt="" class="img-center" alt="" /></a></p> <p>Ordentlichen <a href="http://news.google.de/news?ned=de&#38;hl=de&#38;ncl=de-kEegIDEkpvWM5e3ky64IJV-K8M">Aufruhr auch in den überkommenen Medien des 20. Jahrhunderts</a> verursachte der Start der …, ja, der was eigentlich, Such-, Frage- , Antwortmaschine <a href="http://www.wolframalpha.com/">Wolfram|Alpha</a>.</p> <p>Wolfram ist eine Art Web-Frontend zu den Auswertungsalgorithmen von Wolframs sündhaft teurer Software <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mathematica">Mathematica</a>. Das größte Missverständnis, was man Wolfram entgegenbringen kann, ist, es für einen »Google-Killer« zu halten und mit einer Web-Suchmaschine zu verwechseln.</p> <p>Während Google auf einen Begriff eine Liste mit Web-Fundstellen liefert, die vielleicht weiter helfen können, versucht Wolfram, in den Worten der Anfrage einen Sinn zu entdecken, wühlt in seinen Datenbeständen herum und versucht, eine passende Antwort zu liefern. Das funktioniert mal besser und mal schlechter.</p> <p>Für eine selbsternannte »Alpha« gelingt das aber recht gut. <a href="http://www60.wolframalpha.com/input/?i=caffeine">Was es über Koffein zu sagen gibt</a> oder <a href="http://www64.wolframalpha.com/input/?i=temperature+sun+in+celsius">über die Temperatur der Sonne</a> kann Wolfram dem Fragenden vor dem Schirm verraten. Wolfram ist dabei aber durchaus wählerisch in der Wortwahl. Während es in Google ausreicht, ein paar Worte, die irgendetwas mit dem Thema zu tun haben, in das Wortfeld zu rotzen und dann die Ergebnisse durch zu klicken, muss man bei Wolfram die Worte mit Bedacht wählen.</p> <p>Ein Beispiel: Mich würde mal die Hitze auf der Sonne interessieren. Also frage ich die schlaue Maschine nach <a href="http://www64.wolframalpha.com/input/?i=heat+sun">»heat sun«</a> und bekomme, warum auch immer, die Wettervorhersage für Essen am kommenden Sonntag zurück:</p> <p><a href="http://www64.wolframalpha.com/input/?i=heat+sun"><img src="http://www.zweisprech.de/images/zweisprech/50.jpg" class="img-center" alt="" /></a></p> <p>Frage ich korrekter nach <a href="http://www64.wolframalpha.com/input/?i=temperature+sun">»temperature sun«</a>, so bekomme ich die Oberflächentemperatur der Sonne nebst einigen weiteren passendem Informationen angezeigt:</p> <p><a href="http://www64.wolframalpha.com/input/?i=temperature+sun"><img src="http://www.zweisprech.de/images/zweisprech/51.jpg" class="img-center" alt="" /></a></p> <p>Wer Wolfram fragt, muss sich also zunächst einmal klar werden, wonach er eigentlich sucht und sich Mühe geben, das vernünftig zu formulieren.</p> <p>Aber auch Alltagsdinge wie <a href="http://www48.wolframalpha.com/input/?i=weather+in+karlsruhe">das Wetter in Karlsruhe</a> liefert Wolfram sehr hübsche und informative Dinge.</p> <p>Fazit: Wolfram sieht sehr vielversprechend aus für eine ein paar Tage alte Alpha. Etwas seltsam finde ich das Ausliefern aller Ergebnisse als Bilder, hier sollte auf die Dauer nach neuen, etwas mediengerechteren Wegen gesucht werden.</p> <p>Ein paar Links zum Thema:</p> <ul> <li><a href="http://searchengineland.com/wolframalpha-the-un-google-19296">search engine land – »Wolfram Alpha Live Review: The Un-Google«</a></li> <li><a href="http://netzwertig.com/2009/05/18/ein-erster-blick-auf-wolfram-alpha/">Netzwertig – »Ein erster Blick auf Wolfram Alpha«, mit weiteren Links</a></li> <li>Zum Spielen: <a href="http://mashable.com/2009/05/17/wolfram-easter-eggs/">mashable – »Top 10 Wolfram Alpha Easter Eggs«</a></li> <li><a href="http://lifehacker.com/5257400/first-look-at-wolfram-alphas-impressive-and-fun-knowledge-computation">Lifehacker – »First Look at Wolfram Alpha&#8217;s Impressive (and Fun) Knowledge Computation«</a></li> </ul> Mon, 18 May 2009 10:49:37 GMT Ralf G. wolfram suchmaschinen David Gelernter http://zweisprech.de/weblog/209 http://zweisprech.de/weblog/209 <blockquote> <p>»A lifestream is a sequence of all kinds of documents — all the electronic documents, digital photos, applications, Web bookmarks, rolodex cards, email messages and every other digital information chunk in your life — arranged from oldest to youngest, constantly growing as new documents arrive, easy to browse and search, with a past, present and future, appearing on your screen as a receding parade of index cards. Documents have no names and there are no directories; you retrieve elements by content: ›Fifth Avenue‹ yields a sub-stream of every document that mentions Fifth Avenue.«</p> </blockquote> <p>Schrieb <a href="http://www.edge.org/3rd_culture/gelernter/gelernter_index.html">David Gelernter im Jahre 2000 in seinem Essay »The Second Coming«</a>. 2009 gilt es <a href="http://www.edge.org/3rd_culture/gelernter09/gelernter09_index.html">ein sehr kluges Gespräch von John Markoff and Clay Shirky mit David Gelernter</a> zu studieren.</p> <p>Noch ein interessantes Zitat daraus. Ein »stetiger Fluss« von Daten passt zu uns Menschen besser als »der Desktop«, meint Gelernter:</p> <blockquote> <p>»It seemed to me that, obviously there are two ways you can organize things; in space or in time. I can take the spatial route that the desktop, which was a brilliant <span class="caps">PARC</span> invention in 1974, and I can say, ›Well, certain things will be here and certain things will be there.‹ But usually space is not as good a cue as time. We all know when we were born more or less and what our childhoods were like and what we were doing when we were in college. We move around all the time — I move desks and I move offices and I move buildings and stuff like that — but history, time, the life that I live, my experiences are automatically arranged chronologically. So it seemed to me that data objects should be arranged that way.«</p> </blockquote> <p>[<a href="http://netzwertig.com/2009/04/28/linkwertig-google-street-view-lifestreaming-android-wolframalpha/">via netzwertig.com</a>]</p> Tue, 28 Apr 2009 07:39:15 GMT Ralf G. lifestreaming cloud Wochenendkino: Web 2.0 http://zweisprech.de/weblog/208 http://zweisprech.de/weblog/208 <object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3406207&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3406207&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225"></embed></object><br /><a href="http://vimeo.com/3406207">Web 2.0</a> from <a href="http://vimeo.com/notinwords">notinwords</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>. <p>Ein putziges Video, das die Sache mit diesem Web-2.0 noch einmal erklärt.</p> Sat, 25 Apr 2009 10:39:01 GMT Ralf G. video web2.0