Die Informationsernte X

myOpenID kann man nun auch mit einer eigenen Domain nutzen. Das ist gut. Warum? Wenn man eines OpenID-Providers überdrüssig wird, kann man ihn so wechseln, ohne die schon verbreitete Domain ändern zu müssen.

»Normale« Menschen haben gar keine Zeit für Social-Media-Gedöns, sagt ReadWriteWeb. Und im »Museum 2.0« widmet man sich der Frage, wieviel Zeit denn man dafür eigentlich braucht. Damit dann anschließend leichter festlegen kann, welche Zeit man nicht hat. Denn um zu wissen, dass man keine Zeit hat, muss man ja erst einmal wissen, wieviel Zeit man braucht…

Telepolis problematisiert wunderhübsch über »Lifestreams«:

»Mit der Authentizität der Lifestreams vergegenwärtigt sich die Person bei anderen und bildet so eine verteilte Präsenz aus: Man wird von verschieden Menschen an verschieden Orten wahrgenommen und tritt mit diesen wiederum in Kontakt. Es ist ein volatiler Kommunikationsraum einer völlig neuen Art entstanden.«

Und wer den »volatilen Kommunikationsraum« nicht selbst beackern will, heuert einen »Ghostblogger« an. Das wäre doch auch ein Geschäftsmodell für den deutschsprachigen Raum?

Dann gibt es noch eine haarsträubende Twitter-Räuberpistole. Überhaupt, natürlich wieder Twitter, Twitter und Twitter. Und eine Liste mit twitternden Unternehmen. Was wohl ein Wert an sich ist, nicht die Liste, sondern twitternde Unternehmen. Sonst würde es nicht so hervorgehoben. Einige auf der Liste sind mir eher als »Twitter-Spammer« aufgefallen, die Grenze ist da wohl schmal…

Tags:


Artikel

Suche

Kontakt

  • Twitter: zweisprech
  • E-Mail: editor(at)zweisprech.de
  • Jabber: ralfgraf@gmail.com

Lizenz

Creative Commons License
zweisprech.de steht unter einer Creative Commons 3.0 Deutschland-Lizenz unter folgenden Bedingungen:

zweisprech.de [ Start | Kontakt | Impressum ]
Inhalte lizenziert unter CC 3.0 DE by-nc-sa