»That's not writing, it's typing.«

Sagte einst Truman Capote über das Werk Jack Kerouacs. Daran fühlte sich BLDGBLOG erinnert im Angesicht der merkwürdigsten Beschäftigung einer Vertreterin der überkommenen sterbenden Medien mit dem Phänomen »Twitter«, die ich bisher gelesen habe. Maureen Dowd interviewte (naja, sagen wir, sie formulierte ihre ablehnende Haltung in Frageform) Biz Stone und Evan Williams für die NYT und fragte:

»I would rather be tied up to stakes in the Kalahari Desert, have honey poured over me and red ants eat out my eyes than open a Twitter account. Is there anything you can say to change my mind?«

Worauf Biz Stone nur trocken antwortete:

»Well, when you do find yourself in that position, you’re gonna want Twitter. You might want to type out the message ›Help‹.«

Letztendlich, diagnostiziert BLDBLOG, haben wir es nur mit dem üblichen »wo kommen wir da hin wenn einfach jeder alles schreibt und jeder kann das lesen« zu tun.

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